Remis hätte dem Spielverlauf eher entsprochen
FC Weiler – SV Tiefenbach 3:1 (2:1)
Tore: 1:0 (15.) Marius Sauciunas, 1:1 (30.) Damian Ser, 2:1 (37.) Nicolas Heinrich, 3:1 (76.) David Nicklas
Drei Tage nach dem unglücklichen Viertelfinal-Aus im Sinsheimer Kreispokal beim VfB Epfenbach hatte der SV auch beim FC Weiler das Fußballglück einmal mehr nicht auf seiner Seite und verlor so am Ende einer unterhaltsamen Partie mit einer Fülle von dicken Tormöglichkeiten auf beiden Seiten mit 3:1 gegen den Mitaufsteiger, der damit eine Serie von sieben sieglosen Spielen beenden konnte. Immer noch ohne seine beiden 21-Tore-Stürmer Walzel und Kronig und dazu noch ohne seine etatmäßige Innenverteidigung Ünver und Sarica und ohne Nolz sowie Rothermel bot der Gast eine durchaus ansprechende Vorstellung, war in den ersten 25 Minuten beider Hälften die deutlich bessere Mannschaft und verpasste es in diesen guten Phasen auch in Führung zu gehen. Dass dem Gastgeber jeweils zu den richtigen Zeitpunkten die entscheidenden Treffer gelangen, war am Ende dann auch maßgeblich für den Ausgang der Begegnung, für die eine Punkteteilung wohl das gerechtere Ergebnis gewesen wäre.
Der SV startete glänzend in die Partie, wobei Murat Yildiz schon nach drei Minuten aus der Drehung knapp vorbeischoss und Kapitän Lennart Burkart wenig später zum Abschluss eines schnellen Angriffs über Ser und Ciftci am großartig parierenden FC-Keeper scheiterte (9.). Nachdem Lorenz Stellberger auch auf der Gegenseite eine Großchance vereitelt hatte (12.), war es FC-Spielmacher Sauciunas, der einen aus SV-Sicht äußert unglücklichen Strafstoß zur 1:0-Führung nutzen konnte (15.). Der SV blieb jedoch weiter gut im Spiel, vergab durch Damir Ser allerdings zwei faustsdicke Möglichkeiten, ehe Tiefenbachs zuletzt treffsicherster Stürmer eine kluge Ablage von Ciftci aus 20m flach zum 1:1-Ausgleich in die äußerste Torecke jagte (30.). Jetzt ging es hin und her, wobei die Hausherren die besseren Chancen besaßen und so durch Heinrichs platzierten Ball in die lange Ecke kurz vor der Pause auch nicht unverdient in Führung gingen (37.).
Nach einer Schrecksekunde unmittelbar nach Wiederanpfiff, als Weilers Klingmann frei stehend das Tor verfehlte (49.), übernahmen die Gäste klar das Kommando, doch Damir Ser und Marcel Worbis vergaben dabei zunächst zwei hundertprozentige Gelegenheiten (56./58.), ehe Kaltenbrunner mit einem 18m-Freistoß knapp das Ziel verfehlte (60.) und Damir Ser bei einem klasse Konter an Weilers überragendem Schlussmann Weinmann scheiterte (72.). Entschieden war die Partie dann mit Weilers drittem Treffer, bei dem David Nicklas die präzise Vorarbeit über rechts in der Mitte nur noch einzuschieben brauchte (76.).
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